Sonntag, 6. Oktober 2019

Von ungetrübten Tagen und dem süßen Geiz, der Stunden zählt...

O trübe diese Tage nicht,
Sie sind der letzte Sonnenschein,
Wie lange, und es lischt das Licht
Und unser Winter bricht herein.


Dies ist die Zeit, wo jeder Tag
Viel Tage gilt in seinem Werth,
Weil man's nicht mehr erhoffen mag,
Dass so die Stunde wiederkehrt.


Die Fluth des Lebens ist dahin,
Es ebbt in seinem Stolz und Reiz,
Und sieh, es schleicht in unsern Sinn
Ein banger, nie gekannter Geiz;


Ein süßer Geiz, der Stunden zählt
Und jede prüft auf ihren Glanz –
O sorge, dass uns keine fehlt,
Und gönn' uns jede Stunde ganz.

Theodor Fontane






Und wieder ist sie angekommen:
Die Zeit der Rilkeschen "roten Berberitzen" und "alternden Astern". Den eben davongeeilten Sommer ließ ich aus, hab ihn übersprungen, ihn, der sehr groß war - zu groß, zu hitzig, zu laut. Wandle meine Herbstwege, gebe mich dem Schein des milden Lichts hin, lausche den sich sammelnden Staren, jenen Künstlern der Imitation, die in mir die Erinnerung an lange nicht mehr gehörte Vogelstimmen wachhalten. Mit Stunden geizend, abgetaucht ins Farbenmeer, Verlorenes und Ersehntes beschwörend, so bleibe ich die ewig scheiterne und sich im freien Fall sogleich erneut in die Lüfte erhebende Traumwandlerin, Rückzug im Aufbruch begehend und sich in Auflösung wieder sammelnd, verstummend im Lärm, laut, wo Schweigen lastet.




Vermehrt politisch Stellung beziehend - das auch, weil mensch sich in Zeiten wie unseren ein unpolitisches Leben immer weniger leisten kann. Denn die Frage ist: In welcher Art Welt wollen wir leben?

Ich möchte in keiner Welt leben, in der Hass und Ausgrenzung den Ton bestimmen, wo das Recht des Stärkeren gilt, wo Grundrechte und Menschenrechte mit Füßen getreten werden und wo die grenzenlose Ausbeutung unseres Planeten um klingender Münze willen in Kauf genommen wird.

Ich möchte in einer Welt leben, in der sich Menschen gegenseitig respektieren und lernen, achtsam miteinander und mit dieser Erde umzugehen. Eine zweite dieser Art wird es nicht geben. Wenn sie für unsere Kinder und Kindeskinder bewohnbar bleiben soll, müssen wir einiges an unserer Haltung und unseren eingefahrenen Gewohnheiten ändern.



Ein Anfang könnte es sein, den Entschluss zu fassen, ein Weniges beizutragen. Jede und jeder. Ein Weniges, dass in der Summe schon sehr viel ergäbe, ohne dass mensch sich gegenseitig in Schuldzuweisungen ergehen müsste und ohne dass utopische Vorsätze gefasst und am nächsten Tag gleich wieder angesichts ihrer Uneinhaltbarkeit über den Haufen geworfen würden.





Warum fällt es uns so schwer, innezuhalten, nachzudenken, uns verantwortlich zu fühlen und verantwortlich zu handeln? Denn wie zerbrechlich ist alles, was wir gewohnt sind, für selbstverständlich zu nehmen!





Theodor-Fontane-Denkmal Neuruppin
In diesen Tagen - mit dem letzten Sonnenschein! - schließt sich ein wenig der Kreis eines Dichterjahres, denn im Mai erst hatte ich Theodor Fontane, dessen 200. Geburtstag wir Ende dieses Jahres feiern, an dessen Geburtsort Neuruppin aufgesucht. Unnahbar präsentierte er sich auf seinem Sockel, ganz wie ich ihn in meinen Vorstellungen trug, mit Notizbuch und Feder in der Hand, Hut, Schaltuch und Stock neben sich drapiert, wie zur zufälligen Rast auf einer seiner berühmten "Wanderungen durch die Mark Brandenburg".



Fontanestadt Neuruppin am Ruppiner See

Wehr an der Ilm bei Oberweimar
Doch die erste Station der Reise war zunächst Weimar. Der kurze Besuch erlaubte einen abendlichen Spaziergang durch Oberweimar und den Park an der Ilm - mit Goethes Gartenhaus, umgeben vom hellen Grün des beginnenden Mai.









Weimar: Park an der Ilm mit Goethes Gartenhaus


Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm / Weimar
Der Herr Geheimrat jedoch war um diese späte Stunde nicht zu sprechen, worauf wir schließlich am Frauentor einkehrten, um nach einem guten Abendessen den Rückweg durch den Park anzutreten und unter imposanten Bäumen zu flanieren.











Alte Ulme im Park an der Ilm / Weimar


Theodor-Fontane-Geburtshaus / Neuruppin
Anderntags in Neuruppin suchten wir nach unserem Besuch beim Fontane-Denkmal auch das Geburtshaus des Dichters auf, in dem sich bis heute eine Apotheke befindet.

Beim Besuch der Jubiläumsausstellung im Museum bestand Gelegenheit, sich dem großen Wortkünstler nochmals auf ganz besondere Weise zu nähern.








Theodor-Fontane-Ausstellung im Museum Neuruppin



Auf dem Königsstuhl Jasmund / Rügen
Doch eigentliches Ziel unserer Reise war schließlich die geliebte Insel Rügen, immerwährender Sehnsuchtsort.













Baumwipfelpfad im Naturerbe Prora / Rügen

Steilküste bei Klein-Zicker auf Mönchgut / Rügen
Immer wieder vor der Entscheidung: Alte Lieblingsorte aufsuchen - oder auf den einen oder anderen verzichten, um dafür Neues zu entdecken und seither unbegangene Wege zu beschreiten? Wie immer die Entscheidung ausfiel: Zu bereuen gab es nichts!









Am Zicker See auf Mönchgut / Rügen

Feldsperling am Boddenufer auf Mönchgut / Rügen
Unvergessenes Mönchgut: Die Weite des Himmels, das Rauschen der See, die vielen verschiedenen Küstenformen auf kleinstem Raum und die langgezogenen grünen Hügel mit ihren bunten Blumenteppichen und blühenden Bäumen...









Moorheidelandschaft am Großen Jasmunder Bodden bei Glowe / Rügen

Der Große Jasmunder Bodden zwischen Jasmund und Wittow / Rügen
Stille finden auf einsamen Wegen im Heidemoor und am Bodden...














Andere Orte hingegen wollen immer wieder aufgesucht werden, weil wir sie sonst zu sehr vermissen würden, wie die Leuchttürme von Arkona...


Die Leuchttürme von Arkona auf Wittow / Rügen



Das Jagdhaus Gabelbach am Goethe-Wanderweg zum Kickelhahn / Thüringer Wald
Auf der Heimreise dann wieder mit Goethe im Thüringer Wald, auf dem Kickelhahn bei Ilmenau, wo "Wandrers Nachtlied" entstand...











Auf dem Weg zum Kickelhahn

Goethes Jagdhütte (Nachbau) auf dem Kickelhahn
Ueber allen Gipfeln
Ist Ruh',
In allen Wipfeln
Spürest Du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur! Balde
Ruhest du auch.

Johann Wolfgang von Goethe






Über allen Gipfeln...

Schloss Waltershausen bei Bad Neustadt / Saale
Zuletzt führte die Fahrt über Waltershausen bei Bad Neustadt an der Saale, wo einst "mein Dichter" Hölderlin im stillen, verträumt gelegenen Schloss des Ortes seine erste Hauslehrerstelle bei Charlotte von Kalb antrat.










Wieder zurückgekehrt, standen an des Dichters Geburtsstätte im Klosterhof in Lauffen am Neckar unterdessen die Rosen in voller Blüte.


Der Klosterhof in Lauffen am Neckar

Reste des alten Kreuzgangs am Klosterhof / Lauffen
Ein Ort, den ich mehr als jeden anderen mit "Zuhause" verbinde...














Rosenzeit im Klosterhof Lauffen





















Es spricht vieles dafür, im Frühling zu verreisen. Die Rückkehr, die weniger schwer fällt, wenn alles noch in Blüte steht. Und so wird mensch auf einem Spaziergang über die Höhen der Weinberge, bei einer Rast unter alten Nussbäumen einmal mehr der Worte des Dichters eingedenk:

"Heimzugehn, wo bekannt blühende Wege mir sind,
Dort zu besuchen das Land und die schönen Tale des Neckars,
Und die Wälder, das Grün heiliger Bäume, wo gern
Sich die Eiche gesellt mit stillen Birken und Buchen,
Und in Bergen ein Ort freundlich gefangen mich nimmt."

Friedrich Hölderlin

(Aus: Heimkunft)






Regiswindiskirche zu Lauffen am Neckar
So bleibt denn auch eine Bank unter den Linden des Kirchhofs hoch über dem Neckar mein liebster sommerlicher Aussichts- und Leseplatz.

Es wird wohl ein immerwährendes Rätsel bleiben, woher es kommt, dass wir uns an gewissen Orten lebendiger fühlen, als an anderen...












Am Hohlohsee im Hohlohmoor / Nordschwarzwald
Im Spätsommer, wenn die Heide blüht, lockt der nördliche Schwarzwald mit einer Wanderung durchs Hochmoor.














Auf dem Steg durchs Hohlohmoor


Ausblick vom Hohloh übers Murgtal zur Rheinebene
Im darunterliegenden Tal der Murg spielt das Flößer-Märchen "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff - auch dies ein Dichterort.













Zufluchtsorte, an denen sich innere Bilder sammeln lassen, gewissermaßen als Vorräte für den bevorstehenden Winter. Mit ihnen muss ich nicht geizen, denn im Teilen vermehren sich gesammelte Schätze solcher Art. Natürlich können dies nur diejenigen erfahren, die den Mut haben, sich darauf einzulassen...



Distelfalter (Vanessa cardui)


Kommt mir gut durch die dunkle Jahreszeit!

Es grüßt herzlich

Betty

Sonntag, 3. März 2019

Märzenbecher

Märzenbecher -
Bote meines
Herzensmonats
In Weiß
Und Grün.
Was hält
Dein Kelch
Dein zitternder
Für mich bereit?
Süßes?
Bitteres?
Wer kann es wissen?
Du schüttelst
Deinen Kopf.
Vielsagend
Und -
Nichts.
Es bleibt
Dein Geheimnis.

Bettina Johl

(Text & Foto: © 2019 Bettina Johl)

Sonntag, 23. Dezember 2018

Vom Nichtfernesein der Weihnacht und der bleibenden Sehnsucht als Voraussetzung...


Ich sehn' mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit

Ich glaub', ich hab's einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei's Sonnnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön'
ein's jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd' still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, das war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb' bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!

Verfasser unbekannt



Es verhält sich merkwürdig mit diesem Gedicht. Irgendwann ist es in den unergründlichen Weiten des Internets aufgetaucht und wurde und wird dort fälschlicherweise Hermann Hesse zugeschrieben. Ein Dichter, der mir besonders nahe steht, in dessen Briefen - inzwischen unentbehrliche Abendlektüre - ich lese wie in Briefen eines in jedem Lebensalter sehr nahen Freundes, der alles, was mich beschäftigt, aus eigenem Erleben kennt und nun sozusagen mit mir, der drei Jahre nach seinem Scheiden aus der Welt in dieselbe Geworfenen, im Nachhinein durch Dick und Dünn geht. Es hätte durchaus von ihm sein können. Auch er konnte während seines Lebens alle Facetten dieses Festes kennenlernen und ausloten, den Kindheitszauber ebenso wie den Überdruss und Ekel, die das arg verzerrte Weihnachtstreiben in der modernen Zeit und einer weiterhin sehr unfriedlichen Welt geradezu zwingend mit sich bringt. Wir entgehen all dem nicht. Und es gibt andere schöne Gedichte und treffende Aussagen von ihm, aus denen ich gern viel öfter zitieren würde, aber dies aus Gründen des Urheberrechts nicht so ohne Weiteres darf und deshalb zumeist auf ältere - vor mehr als 70 Jahren verstorbene - DichterInnen zurückgreifen muss - oder mich selbst im Dichten versuchen, was nicht immer auf Anhieb gelingen kann. So kommt es mir sogar zupass, dass jenes Gedicht nachweislich nicht von ihm stammt. Einen unbekannten Verfasser - oder eine Verfasserin - darf ich zitieren, jedenfalls hoffe ich das. Und ihm - oder ihr - damit vielleicht ein wenig von der Ehre erweisen, die ihm - oder ihr - zweifellos gebührt, denn zahlreiche Menschen ließen und lassen sich von diesem Weihnachtsgedicht berühren, wie seine Popularität zeigt.

Denn wir kennen es ja: Je ungebrochener unser Heimweh nach dem unschuldigen Zauber aus Kindertagen, desto größer unser Leiden an der Kluft zwischen dem, was sein könnte und dem, was ist. Genau dies, fühle ich, kennzeichnet unser Leiden an diesem Fest, das sich uns mehr aufs Gemüt legt als jedes andere: Wir nehmen wahr, wie entfernt wir sind von all dem, nach dem wir uns sehnen. Das große Weltall, in dem wir zuhause sind, klammern wir aus, während wir mit unseren täglichen Kleinkrämereien beschäftigt sind. Es wahrzunehmen erfordert ein Zur-Ruhe-kommen, zu dem wir in unserer unruhigen Welt kaum mehr fähig sind. Einer, der für gewisse Zeit einen Blick ins All und auf unseren Planeten sozusagen "von oben", das es ja im All so gar nicht gibt, werfen konnte, der erst vor wenigen Tagen wieder glücklich gelandete Alexander Gerst, der ganz in meiner Nähe zuhause ist, schildert es so:

"Wenn man die Erde von oben sieht, merkt man wie verletzlich unser Planet ist."


Erschreckend dünn ihre Atmosphäre, mit der wir alles andere als gut umgehen, groß und tief die Wunden, die wir ihr geschlagen haben. Und wir merken: Die Veränderung, die wir uns so sehr wünschen, muss aus uns selbst kommen! Dies erfordert, dass wir zunächst zur Stille finden, uns öffnen und all dies in unser Inneres einlassen. Hierzu brauchen wir den Kosmos noch gar nicht mal bildlich zum "Mikrokosmos" einzuschrumpfen, um ihn sozusagen en miniature in uns zu tragen. Das Herz ist weit. Es fasst vieles, wenn wir es zulassen.

Hierzu nun einer, mit dem ich den Geburtsort gemeinsam habe und den ich zitieren darf:



So du
Mich aber fragest

So weit das Herz
Mir reichet, wird es gehen.

Friedrich Hölderlin



In diesem Sinne wünsche ich euch Lieben allen friedevolle Festtage und einen guten Jahreswechsel!







Der vergangene Herbst ließ mir kaum Atem zum Schreiben, dafür viel Heimweh nach der Ferne, nach Meer und Weite. Die schönsten Bilder meiner Rundreise über die Lüneburger Heide - siehe mein vorangegangener Beitrag über den Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen -, Lübeck, die Insel Rügen und Jena - weitere finden sich im letzten Post von Betty's Kids' Corner - mag ich euch nicht vorenthalten, lasse sie hier still für sich sprechen.


Hansestadt Lübeck - Rathaus


Das Buddenbrookhaus in Lübeck





Hansestadt Lübeck - St. Marien


Fensterblick aus dem Buddenbrookhaus
aufs Kanzleigebäude


Lübeck - An der Untertrave




Hansestadt Lübeck - Holstentor


Insel Rügen -
Nachmittagslicht über dem Wieker Bodden bei Dranske


Insel Rügen - Lindenallee in Nipmerow bei Lohme


Insel Rügen -
Birken am Kleinen Jasmunder Bodden bei Lietzow


Insel Rügen - Wo die Welt scheinbar zu Ende ist...
Naturinsel Ummanz bei Tankow


Insel Rügen -
Maler Herbst auf dem Königsstuhl


Insel Rügen -
Die Stubbenkammer im Herbstgewand


Insel Rügen -
Herbstlicher Meerblick vom Königsstuhl


Insel Rügen - Am Hochuferweg Jasmund













Und nochmal zum Genießen:

Maler Herbst an Rügens Kreideküste im Video...













Insel Rügen -
Am Hochufer von Kap Arkona


Insel Rügen -
Auf dem Leuchtturm Arkona


Insel Rügen -
Blick von oben auf den Schinkel-Leuchtturm
Kap Arkona


Insel Rügen -
Das Fischerdorf Vitt
Insel Rügen - Kapelle Vitt


Insel Rügen -
Auf dem Westuferweg bei Lohme




Insel Rügen -
Am Westuferweg Lohme


Unterwegs zum Meer -
Bach am Lohmer Westufer bei Blandow


Insel Rügen - Lindenallee bei Lohme


Und zum guten Schluss:
Ein Sonnenuntergang
mit Schwänen und Kranichen
am Großen Jasmunder Bodden...














Ausklang in Jena -
Schillers Gartenhaus & Garten



Schillergarten Jena -
Sternwarte & Gartenzinne



Jena - Steintisch in Schillers Garten
„In dieser Laube haben wir oft an diesem alten Steintisch gesessen und so manches gute und große Wort miteinander gewechselt“

Johann Wolfgang von Goethe

(1827 an Eckermann)















Das moderne Jena spiegelt sich im historischen... -
Gartenzinne im Schillergarten



Auf dass auch ihr einen reichen Schatz an inneren Bildern haben mögt, die uns helfen, durch den Winter zu kommen...

Mit allerbesten Wünschen für Weihnachten und das Neue Jahr
2019...

Betty